Die Tage wurden die Leistungsbilanzahlen für Q3 2013 von Eurostat veröffentlicht. Der Trend der PIIGS-Staaten zu reduzierten Leistungsbilanzdefiziten haben sich fortgesetzt. In den rollierenden 4 letzten Quartalen haben jetzt auch Griechenland und Portugal ein Leistungsbilanzüberschuss.
Anmerkung: Die rollierenden vier letzten Quartale sind wichtig da es im Jahresverlauf Schwankungen gibt (Sommer Tourismus, Winter Heizöl etc) und man daher für ehrliche Aussagen alle 4 Quartale heranziehen muss. Ob die nun im selben Kalenderjahr liegen ist nicht so wichtig. Mit den den Daten von Q3 2013 sind die rollierenden 4 letzten Quartale folglich Q4 2012 bis Q3 2013.
Zu beginn der Euro-Kriese hatten alle Staaten der Euro-Perepherie, die so genannten PIGS, später
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Mittwoch, 5. Februar 2014
Meldung: Alle PIIGS-Staaten haben ein Leistungsbilanzüberschuss
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Samstag, 13. Juli 2013
Warum eine PKW-Autobahnmaut nicht gut ist
Eine Autobahnmaut für PKW in Deutschland ist nicht zweckmäßig. Vorneweg: Für eine PKW-Maut kommt aus praktischen Gründen nur ein Plakettensystem in Frage, denn sowohl eine On Bord Unit (zu Teuer, problematisch bzgl. Privatsphäre) als auch das alternative Fahrkaartensystem (zu kompliziert, unzumutbar) kommt nicht in Frage. Und das Mautstationen wie in Italien oder Frankreich aufgebaut werden kann ich mir nicht vorstellen, noch war es Teil der Diskussion. Also zu den Folgen der Maut als Plakette:
Montag, 19. November 2012
Türkei, das neue Spanien?
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| Wirtschaftswachstum von Spanien und der Türkei 1997 bis 2013(est) (klicken zum vergrößern) |
Die Türkische Volkswirtschaft wächst im Moment dynamisch, an sich ist an hohen Wachstumszahlen nichts auszusetzen, aber die Frage wie diese zustande kommen muss gestellt werden. Denn bei allem, bei Aktien, bei Popsternchen, bei Immobilienpreisen und bei Volkswirtschaften kann gelten: Was schnell hoch geht, kommt schnell runter. Daher ist die alleinige Betrachtung von hohen Wachstumszahlen als positives Zeichen vielleicht etwas zu unkritisch und sollte mit anderen Beobachtungen angereichert werden. Da nun bekannt ist, das die Nachhaltigkeit des spanischen Aufschwunges bis 2007 nicht allzu Nachhaltig war, möchte ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Türkischen Wachstum aufstellen.
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Montag, 28. Mai 2012
Warum wir nicht die historische Klimaschuld haben
Bei der ganzen Debatte um die globale Erwärmung und den Ausstoß von Treibhausgasen, wird immer wieder darauf Hingewiesen, von Seiten grüner Politiker, chinesischer Ministerpräsidenten, bzw. anderer Politiker von Schwellenländern und sogar von Klimaforschern (Minute 19:20) das wir -die klassischen Industrieländer- eine "historische CO2-Schuld" haben, und daraus eine besondere Verantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels folgt. Ich halte dies für Falsch. Im kommenden will ich erläutern warum das nicht so sehe.
Dienstag, 22. Mai 2012
Sarrazins Euro Thesen unspektakulär - Nur Form empörend
Thilo Sarrazin hätte sein neustes Buch "Europa braucht den Euro nicht" - wenn es nach dem Inhalt geht, besser "Europa hätte den Euro nicht gebraucht" nennen sollen. Denn entgegen dem Buchtitel ist er gar nicht der Auffassung, das der Euro enden soll, denn er beziffert die Kosten für zu hoch.
1) Vor der Euro Einführung war er skeptisch hat es mit aber mit wohlwollen begleitet, aus dieser Zeit stammt auch sein erstes Euro Buch "Der Euro, Chance oder Abenteuer?"
2) Nach der Einführung bis 2007 fand er den Euro gut und war optimistisch
3) Seit dem sieht er den Euro kritscher, insbesondere die Leistungsbilanzungleichgewichte, er ist jetzt der Meinung das die Euro Einführung falsch gemacht wurde, aber auch dagegen das man den Euro abschafft bzw. hat keinen Ansatz wie das gehen sollte.
Zusammengefasst nach der Sendung bei Günter Jauch, welcher Thilo Sarrazin nicht widersprochen hat, sind Thilo Sarrazins Positionen zum Euro folgende gewesen:
2) Nach der Einführung bis 2007 fand er den Euro gut und war optimistisch
3) Seit dem sieht er den Euro kritscher, insbesondere die Leistungsbilanzungleichgewichte, er ist jetzt der Meinung das die Euro Einführung falsch gemacht wurde, aber auch dagegen das man den Euro abschafft bzw. hat keinen Ansatz wie das gehen sollte.
Samstag, 19. Mai 2012
Finanztransaktionssteuer - Einnahmepotential maßlos überschätzt?
Also eines erst einmal vorweg:
Ich denke nicht das die Finanztransaktionssteuer volkswirtschaftlich schädlich ist. Inwieweit es möglich ist diese nur in Deutschland/ nur in der Eurozone/ nur in der EU/ oder ausschließlich nur Weltweit einführen kann; Da bin ich kein Experte. Inwieweit die Idee der EU-Kommission, die Steuer dann zu erheben, wenn einer der beiden Handelspartner EU-Bürger oder EU-Unternehmen (Unternehmenssitz), funktioniert, keine Ahnung.
Was mich aber an der Diskussion stört ist folgendes: Man erwartet enorme Steuereinnahmen von dieser Finanztransaktionssteuer. Politiker der Linkspartei und auch der SPD und Grünen, verplanen diese Steuereinnahmen dann auch schon für einen Marshallplan, gegen die globale Erwärmung oder für mehr Kitas in Castrop-Rauxel.
Die Politiker verwenden bei der Bestimmung der potentiellen Steuereinnahmen nämlich folgende Rechnung:
Aktueller* Umsatz in den Finanzmärkten x Steuersatz = Steuereinnahmen
*In einer Umgebung ohne Finanztransaktionssteuer
Wie dies noch einmal in einem Zitat von der Webseite der Linksfraktion deutlich wird:
*In einer Umgebung ohne Finanztransaktionssteuer
Wie dies noch einmal in einem Zitat von der Webseite der Linksfraktion deutlich wird:
"Auf Grundlage der Umsätze des Jahres 2007 und für den Steuersatz von 0,01 Prozent ergäben sich allein aus der Besteuerung von Wertpapiertransaktionen Steuereinnahmen in Deutschland von 10 bis 13 Mrd. Euro."
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Freitag, 18. Mai 2012
Warum Wasser sparen sinnlos ist
Bei der Erklärung warum Wasser sparen sinnlos ist, beziehe ich mich explizit auf die Situation in Deutschland, und zwar bei Kaltwasser. Bei Warmwasser muss nämlich mit einem vergleichbar hohen Energieaufwand dieses erhitzt werden, sparen macht also Sinn.
Ökologische Aspekte
Wassersystem
In Deutschland gibt es genug Wasser. So könnte man es ganz kurz sagen. Das was der Mensch, zumindest der im Haushalt, für seine Bedürfnisse im Wasserkreislauf umleitet, ist sehr gering. Gefahren das dies die Umwelt belastet bestehen in der überwältigenden Teil Deutschlands nicht. Nur 2,7% [Quelle ZEIT] des Wassers welches aus Deutschland niederregnet macht seinen Umweg über eine öffentliche Wasserpumpe bevor es verdunstet oder in die Meere fließt. Und das was aus dem Grundwasser gepumpt wird, wird in jedem Fall -geklärt- in die Flüsse geleitet. Da die Flüsse auch mit dem Grundwassersystem verbunden sind, kann man nicht von Wasserverbrauch sprechen, sondern nur von Wasserumleitung. Oder um im aktuellen Sprech zu bleiben: Wasser ist eine erneuerbare Ressource.
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