Vielfach wird moniert die offiziellen Inflationszahlen seien zu gering angegeben. Ob dies zutrifft oder nicht ist wohl ein endloser Streit. Aber einen dahinter liegenden Irrglauben, möchte ich entkräften: Den Irrglauben es gäbe eine richtige objektive Inflationszahl. Dies ist nämlich keineswegs so.
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Montag, 4. März 2013
Kennzahl Inflation: Der Irrglaube es gäbe eine Eindeutige
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Montag, 25. Februar 2013
Gentrifizierung: Mein Konzept, die Sozialetage
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| Einfügen zusätzlicher Etagen unter der Genehmigung einer höheren Gebäudehöhe |
Montag, 19. November 2012
Türkei, das neue Spanien?
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| Wirtschaftswachstum von Spanien und der Türkei 1997 bis 2013(est) (klicken zum vergrößern) |
Die Türkische Volkswirtschaft wächst im Moment dynamisch, an sich ist an hohen Wachstumszahlen nichts auszusetzen, aber die Frage wie diese zustande kommen muss gestellt werden. Denn bei allem, bei Aktien, bei Popsternchen, bei Immobilienpreisen und bei Volkswirtschaften kann gelten: Was schnell hoch geht, kommt schnell runter. Daher ist die alleinige Betrachtung von hohen Wachstumszahlen als positives Zeichen vielleicht etwas zu unkritisch und sollte mit anderen Beobachtungen angereichert werden. Da nun bekannt ist, das die Nachhaltigkeit des spanischen Aufschwunges bis 2007 nicht allzu Nachhaltig war, möchte ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Türkischen Wachstum aufstellen.
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Mittwoch, 3. Oktober 2012
Statistische Täuschung: Der Osten holt auf, und fällt nicht zurück
So, zum Tag der deutschen Einheit wird wieder das Märchen rausgekramt, das der Osten ökonomisch zurückfällt. Das leitet sich daran ab, dass in den alten Ländern das Wirtschaftswachstum größer ist als in den neuen Ländern. Das stimmt zwar statistisch. Aber ist das Wirtschaftswachstum überhaupt die korrekte Messgröße? Ich möchte mich nicht darauf beziehen, dass das Bruttoinlandsprodukt oder Geld im allgemeinen vielleicht die falsche Messgröße ist und einen Glücksindex oder sonst etwas aufstellen. Mir geht es darum, das nicht das Bruttoinlandsprodukt die passende Messgröße ist, sondern das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, genauer nach Kaufkraft gewichtet.
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Sonntag, 17. Juni 2012
Die soziale Wirkung von Discountern
Immer wieder stehen die Discounter in den Negativschlagzeilen mal beschweren sich wohlhabende und hoch subventionierte Personen (Sie nennen sich Bauern, weil es Sympathie bringt) über zu geringe Nahrungsmittelpreise; Aus demselben Grund beschweren sich auch Leute aus dem Umweltschutzbereich, die nebenbei noch die Dreistigkeit besitzen sich links zu nennen. Auch stehen manchmal die Arbeitsbedingungen in der Kritik. Dabei sind im Discount es die besseren im Lebensmitteleinzelhandel, besser als in Bio-Märkten, und besser als in Supermärkten. Das und warum die Discounter eine Säule unseres Sozialstaates ist, im Folgenden:
Samstag, 2. Juni 2012
Gentrifizierung: Warum Bauverhinderer die Mieten treiben
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| Wirkung der Bauverhinderer auf die Miete (klicken zum Vergrößern) |
Freitag, 25. Mai 2012
Hilft es wenn man Ökostrom kauft? (Nein)
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| Absatzstruktur des Ökostroms in Deutschland 2010. |
Charlotte Roche (Video direkt an der Stelle) wird kommuniziert man könnte seine "persönliche Energiewende" oder seinen "persönlichen Atomausstieg" machen, wenn man nur seinen Stromtarif auf Ökostrom umstellt. Aber funktioniert das so einfach? Die kurze Antwort ist Nein. Die lange Antwort ist:
1) Im Jahresmittel 2010 hat Deutschland 16,8% seines Energieverbrauches mit den erneuerbaren Energien hergestellt. [Quelle BMU] Der Stromexport, der zu damaliger Zeit getätigt wurde, wird hierbei komplett als Nicht-Erneuerbaren angerechnet [=>Anmerkung 1]. Das heißt aber auch das 83,2% des hier verbrauchten Stromes nicht aus Erneuerbaren Energien stammt.
2) In Deutschland liegt der Anteil des privaten Stromverbrauches bei gerade einmal 26,6% (ebenfalls 2010)
3) Für Ökostrom gibt es in Deutschland das Erneuerbare Energien Gesetz [§], dieses garantiert eine Vorrangeinspeisung, und eine fixe Vergütung, welche davon abhängt mit welcher Technoologie der Ökostrom hergestellt wurde, und wann die Anlage errichtet worden ist. Diese Preise liegen ein vielfaches über dem Börsenpreis, und werden mit einem Aufschlag auf den Strompreis der Endverbraucher - der so genannten EEG-Umlage - finanziert.
Samstag, 19. Mai 2012
Finanztransaktionssteuer - Einnahmepotential maßlos überschätzt?
Also eines erst einmal vorweg:
Ich denke nicht das die Finanztransaktionssteuer volkswirtschaftlich schädlich ist. Inwieweit es möglich ist diese nur in Deutschland/ nur in der Eurozone/ nur in der EU/ oder ausschließlich nur Weltweit einführen kann; Da bin ich kein Experte. Inwieweit die Idee der EU-Kommission, die Steuer dann zu erheben, wenn einer der beiden Handelspartner EU-Bürger oder EU-Unternehmen (Unternehmenssitz), funktioniert, keine Ahnung.
Was mich aber an der Diskussion stört ist folgendes: Man erwartet enorme Steuereinnahmen von dieser Finanztransaktionssteuer. Politiker der Linkspartei und auch der SPD und Grünen, verplanen diese Steuereinnahmen dann auch schon für einen Marshallplan, gegen die globale Erwärmung oder für mehr Kitas in Castrop-Rauxel.
Die Politiker verwenden bei der Bestimmung der potentiellen Steuereinnahmen nämlich folgende Rechnung:
Aktueller* Umsatz in den Finanzmärkten x Steuersatz = Steuereinnahmen
*In einer Umgebung ohne Finanztransaktionssteuer
Wie dies noch einmal in einem Zitat von der Webseite der Linksfraktion deutlich wird:
*In einer Umgebung ohne Finanztransaktionssteuer
Wie dies noch einmal in einem Zitat von der Webseite der Linksfraktion deutlich wird:
"Auf Grundlage der Umsätze des Jahres 2007 und für den Steuersatz von 0,01 Prozent ergäben sich allein aus der Besteuerung von Wertpapiertransaktionen Steuereinnahmen in Deutschland von 10 bis 13 Mrd. Euro."
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Freitag, 18. Mai 2012
Warum Wasser sparen sinnlos ist
Bei der Erklärung warum Wasser sparen sinnlos ist, beziehe ich mich explizit auf die Situation in Deutschland, und zwar bei Kaltwasser. Bei Warmwasser muss nämlich mit einem vergleichbar hohen Energieaufwand dieses erhitzt werden, sparen macht also Sinn.
Ökologische Aspekte
Wassersystem
In Deutschland gibt es genug Wasser. So könnte man es ganz kurz sagen. Das was der Mensch, zumindest der im Haushalt, für seine Bedürfnisse im Wasserkreislauf umleitet, ist sehr gering. Gefahren das dies die Umwelt belastet bestehen in der überwältigenden Teil Deutschlands nicht. Nur 2,7% [Quelle ZEIT] des Wassers welches aus Deutschland niederregnet macht seinen Umweg über eine öffentliche Wasserpumpe bevor es verdunstet oder in die Meere fließt. Und das was aus dem Grundwasser gepumpt wird, wird in jedem Fall -geklärt- in die Flüsse geleitet. Da die Flüsse auch mit dem Grundwassersystem verbunden sind, kann man nicht von Wasserverbrauch sprechen, sondern nur von Wasserumleitung. Oder um im aktuellen Sprech zu bleiben: Wasser ist eine erneuerbare Ressource.
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